Multimedia-Features im Infotainment-System:

- Incar-PC mit 7" Touchscreen Display.
- MP3, CD und DVD Wiedergabe
- 5.1 Surround Sound
- Fahrzeugdatenanzeige wie Drehzahlmesser, Ladedruck, Öltemperatur auf dem PC-Display
- Fahrzeugsteuerung z.B. elektrische Fensterheber, Türöffner, Innenraumlüfter
- Vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten durch USB Schnittstelle wie z.B. mobile Navigation oder Internetzugriff möglich.

Als PC wurde ein VIA EDEN embedded board verwendet. Die lüfterlose CPU mit 533MHz Takt wurde getestet im Sommer bei angenehmen 35Grad Fahrzeuginnentemperatur.
128MB Ram zeigten sich als ausreichend und führten auch zu akzeptierbaren Boot-Zeiten aus dem "suspend to disk" Modus.
Die zweite Batterie stellt eine Spannungsversorgung des PCs auch im Anlaßmoment sicher, sodaß der PC auch beim Starten des Motors funktioniert. Außerdem wird über diese Spannungsversorgung sicher gestellt, dass die Hauptbatterie nicht komplett entladen wird. In diesem Fall wäre ein Öffnen der Türen nicht mehr möglich.
Die Datenspeicherung ist unter extremen Bedingungen wie Temperatur, Schock und Vibration nur auf nichtbeweglichen Datenträgern möglich.

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Für die Anbindung des PCs an die elektrischen Signale des Fahrzeugs wurde eine Leiterplatte entwickelt, mittlerweile sogar in der zweiten Version.

Version 1:

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Auf dieser Platine gab es einen AT-Mega 8 Mikrocontroller, der über die RS232-Schnittstelle im Vollduplex Modus mit dem PC kommunizierte.
Da nicht alle Signale direkt an die Mikrocontrollerpins angeschlossen werden konnten, wurden I2C-AD- und IO-Expander verwendet. Hohe Ströme für z.B. Fensterheberansteuerung werden mit PNP- und NPN-MOSFETs in einer H-Brückenschaltung gesteuert.

Version 2:

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Die gesammelten Erkenntnisse mit der Version 1-Leiterplatte flossen in die Erstellung einer überarbeiteten Version der Controllerplatine. Hierbei kommt nun ein ATmega32 zum Einsatz. Dieser Controller bietet eine Debugschnittstelle, mit deren Hilfe eine schnellere Softwareentwicklung möglich war. Viele Teile der Peripherie wurden überarbeitet, um der Schaltung mehr Robustheit zu verleihen. Besonderen Wert wurde beim Layout auf EMV-Verträglichkeit und Störunanfälligkeit gelegt. Fast alle bedrahteten Bauteile konnten durch SMD Technologie ersetzt werden, was allerdings die Handbestückung etwas erschwerte. Weiterhin wurde die Leiterplatte im Ätzverfahren hergestellt und mit Stopplack beschichtet. Der Einbau in ein Gehäuse schützt die Hardware nun vor äußeren Einflüssen.



Screenshots der PC-Software:


Hauptmenü mit Hintergrundbild im Tag-Modus. Durch einen Lichtsensor ist eine Design-Umschaltung möglich:
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Menü Anzeigen, hier werden alle relevanten Fahrzeiginformationen angezeigt:
Drehzahlmesser, Ladedruck, Tankanzeige, Öldruck, Öltemperatur, Wassertemperatur, Außentemperatur, Kontrollleuchten für Batterie, Bremssystem, Öl und Wasser, Fahrtrichtungsanzeiger, Licht und Fernlichtkontrolle

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Menü Steuerung, hier sind viele Fahrzeugfunktionen steuerbar:
Fensterheber, Türöffner, Licht, Innenraumlüftergeschwindigkeit, Luftverteilung Fußraum / Frontscheibe und Temperatur

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